Moosach (Stadtbezirk 10)

Im Nordwesten der Stadt erstreckt sich der Stadtteil Moosach vom Mittleren Ring im Osten über das Rangierbahnhofgelände im Norden und der Waldhornstraße im Westen bis zum Westfriedhof im Süden. Mit der U3 Moosach und der U1 ist der Stadtteil mit zwei U-Bahnlinien erreichbar. Eine S-Bahn, Straßenbahn und zahlreiche Buslinien fahren ebenfalls nach beziehungsweise durch Moosach.

In Moosach leben auf einer Fläche von 1.110,46 Hektar 51.537 Menschen. Im Bezirk gibt es 36 Kindertageseinrichtungen, fünf Grundschulen sowie zwei Mittel- und Hauptschulen. Zudem hat Moosach ein Gymnasium, eine Realschule und fünf Berufsschulen. Die Arbeitsplätze konzentrieren sich vorwiegend auf den Dienstleistungssektor. In Moosach befinden sich unter anderem das Münchner Technologiezentrum und die Zentrale der Münchner Stadtwerke. (Zahlen: Statistisches Amt 2014)

Milbertshofen / Am Hart (Stadtbezirk 11)

Dieser Stadtbezirk bildet einen relativ schmalen Streifen zwischen Ingolstädter- und Schleißheimer Straße, von der Stadtgrenze im Norden bis zum Petuelring (Teilstück des Mittleren Rings) im Süden. Der südliche Teil des Stadtbezirks umfasst im wesentlichen das Gebiet der 1913 eingemeindeten Stadt Milbertshofen mit ihren Industrieansiedlungen, insbesondere dem Gelände des BMW-Stammwerkes an der Dostlerstraße mit BMW-Hochhaus, BMW-Museum und BMW-Welt. Infolge der frühzeitigen Industrialisierung ist hier eine Gemengelage von Industrie, Gewerbe und Wohnen mit einem hohen Anteil an Sozialbauten entstanden.

Nördlich des Frankfurter Ringes trennt ein breiter Gewerbegürtel die Bezirksteile Milbertshofen und Am Hart. In diesem Bereich sind neben einigen öffentlichen Einrichtungen wie einer Feuerwache, einem großen Berufsbildungszentrum sowie dem Polizeipräsidium Oberbayern nahezu ausschließlich gewerbliche und industrielle Nutzungen anzutreffen, wie dem an der Knorrstraße ansässigen Forschungs- und Entwicklungsbereich von BMW. Mit Ankündigung von BMW, in den nächsten Jahrzehnten das Forschungs- und Innovationszentrum um bis zu 15.000 Arbeitsplätze zu erweitern, stehen insbesondere bei der Verkehrsplanung einige Entscheidungen an, die den Stadtteil wesentlich beeinflussen werden.

Die im Norden am Ortsrand angrenzende Heidelandschaft wurde, zusammen mit dem nördlich gelegenen Hartelholz, 2002 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und bei der EU als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet angemeldet.

Im 11. Stadtbezirk leben auf einer Fläche von 1.341,03 Hektar 73.617 Menschen. Im Bezirk gibt es 57 Kindertageseinrichtungen, acht Grundschulen und vier Mittel- und Hauptschulen. Drei der Volksschulen bieten eine sonderpädagogische Förderung an. Zudem hat Milbertshofen-Am Hart ein Gymnasium, eine Realschule und eine Berufliche Schule. Der sogenannte „Gewerbegürtel“ am Frankfurter Ring trennt dabei die Stadtteile Milbertshofen und Am Hart. Hier finden sich zahlreiche industrielle Ansiedlungen. (Zahlen: Statistisches Amt 2014)

Feldmoching / Hasenbergl (Stadtbezirk 24)

Feldmoching

Anders als das zum Stadtbezirk gehörende Hasenbergl mit seinen großen Wohnblöcken hat Feldmoching einen klar dörflichen Charakter. Es erstreckt sich von der Dachauer Straße (B 304) im Westen bis nach Hasenbergl im Osten. Der Stadtteil reicht vom DB-Rangierbahnhof München-Nord im Süden bis zur Stadtgrenze im Norden. Feldmoching ist einerseits über die U-Bahnlinie U2, andererseits über die S-Bahnlinie S1 direkt an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden.

Feldmoching bildet zusammen mit dem Hasenbergl den Münchner Stadtbezirk 24. Hier leben auf einer Fläche von 2.900,21 Hektar 59.391 Menschen. Flächenmäßig ist Feldmoching-Hasenbergl der zweitgrößte Stadtbezirk Münchens. Im Stadtbezirk gibt es 58 Kindertageseinrichtungen sowie zehn Grundschulen und zwei Mittel- und Hauptschulen. Vier der Volksschulen verfügen über eine sonderpädagogische Förderung. Zudem gibt es eine Realschule und eine allgemeinbildende Schule. Industrie und Gewerbe sind im Stadtteil nicht besonders stark vertreten, nur im westlichen Bezirk Ludwigsfeld finden sich einige kleinere Gewerbeansiedlungen. (Zahlen: Statistisches Amt 2014)

Hasenbergl

Im Norden ist die Panzerwiese die natürliche Grenze des Hasenbergls, während die östliche Abgrenzung zum benachbarten Stadtteil Am Hart die Schleißheimer Straße ist. Im Süden schließt der Rangierbahnhof der Deutschen Bahn das Viertel ab. Im Westen verläuft die Grenze entlang der Heidelerchenstraße, der Lerchenauer Straße und der Ratholdstraße. Dahinter beginnt Feldmoching. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Hasenbergl über die U-Bahnlinie U2 am besten zu erreichen.

Das Hasenbergl und Feldmoching bilden den Münchner Stadtbezirk 24. Hier leben auf einer Fläche von 2.900,21 Hektar 59.391 Menschen. Flächenmäßig ist Feldmoching-Hasenbergl der zweitgrößte Stadtbezirk Münchens. Im Stadtbezirk gibt es 58 Kindertageseinrichtungen sowie zehn Grundschulen und zwei Mittel- und Hauptschulen. Vier der Volksschulen verfügen über eine sonderpädagogische Förderung. Zudem gibt es eine Realschule und eine allgemeinbildende Schule. Industrie und Gewerbe sind im Stadtteil nicht besonders stark vertreten, nur im westlichen Bezirk Ludwigsfeld finden sich einige kleinere Gewerbeansiedlungen. (Zahlen: Statistisches Amt 2014)

Sonntag, 24. Februar 2019
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